Zitate

Aus "Handelsblatt" vom 12. August 2011 (Faktor Mensch /Verkehrte Welt - oder: zu kurz gedacht?, Kewes):

"Also, verkehrte Welt? Nein! Wir sind verkehrt. Denn wir denken in tradierten Gewiss- und Gewohnheiten, die der Komplexität der Welt, in der wir leben, nicht mehr gerecht werden. So wie wir uns daran gewöhnt haben, dass Rente und Atomreaktoren nicht mehr sicher sind, unsere Währung nicht mehr D-Mark, sondern Euro heißt, und auch eine Frau Kanzlerin kann, so müssen wir wohl auch diese neue Unübersichtlichkeit  akzeptieren - frei nach Robert Musil aus dem Schauspiel 'Die Schwärmer': 'Einer ist ein Narr, zwei eine neue Menschheit.'"


Aus "Die Zeit" vom 28. Juli 2011:

"Dass wir wie selbstverständlich von Kunstepochen sprechen, von der Gotik, von der Renaissance; dass wir im Künstler gern den Außenseiter sehen, ein Genie, ungestüm und irgendwie verrückt; dass wir so viel auf die Freiheit der Kunst und die Autonomie des Künstlers geben - das alles geht auf [Giorgio] Vasari zurück."

"Da erschießt ein Antiislamist über siebzig junge Menschen, und Europa diskutiert daraufhin, ob es zu viele Muslime hat?"