Da ist sie schon wieder. Lange Zeit hat sie nichts von sich hören lassen. Immer dieses Warten, dieses Hoffen. Und nichts. Tagelang, wochenlang, jahrelang - nichts. Höchstens ein bitterer Nachgeschmack, der daran erinnert, wie vergänglich die süßesten Momente sein können. Und alles wegen ihr! Sie ist weiblich, arrogant, trägt gern rot, schießt unangekündigt um sich und verjüngt jeden Geist, den sie trifft. Die Liebe. Sie kommt und geht. Sie bleibt. Sie verändert sich. Sie verändert uns. Sie bedingt Irrationalität. Sie lässt einen kreativ aufblühen, manchmal auch verarmen. Sie blockiert oder befreit den Gedankenfluss. Vor allem aber sucht sie sich ein Objekt aus, ob real oder irreal, materiell oder immateriell spielt kaum eine Rolle. Dessen nimmt sie sich an und beginnt „am Modell zu basteln“. Üblicherweise hält die Bastelei nicht ewig an, doch manchmal erweist sich der Glaube an die Illusion als die Heldentat des Einzelnen schlechthin.
Am 14. Februar geht Petitfit fischen und macht trotz des ungenießbaren Wetters einen richtig guten Fang. Die Suche, gerade die unbewusste Suche nach Liebe, lässt einen sichtbar und auffindbar werden.
Petitfit und Petitfisch.
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